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Antabuse (Disulfiram)

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Antabus und wozu Antabus kaufen?
  2. Wie wirkt Antabus?
  3. Wie sollten Antabus Tabletten gegen Alkohol richtig eingesetzt werden?
  4. Antabus Nebenwirkungen
  5. Was spricht gegen Einnahme von Antabus?
  6. Wie wechselwirkt Antabus mit anderen Medikamenten?
  7. Können Tabletten Antabus und Alkohol kombiniert werden?

Was ist Antabus und wozu Antabus kaufen?

In der abstinenzorientierten Behandlung Alkoholabhängiger werden zahlreiche Medikamente eingesetzt. Eines der Medikamente, die die Abstinenz fördern und das Verlangen nach Alkohol reduzieren, ist Antabus.

Antabus wird in Form von Brausetabletten in zwei Wirkungsstärken (200 mg und 400 mg) hergestellt. Der Wirkstoff heißt Disulfiram. Andere Hilfsstoffe: Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat, Povidon, Talk, Weinsäure, kolloidales Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose.

Ursprünglich wurde der Stoff Disulfiram zur Gummiherstellung verwendet. Es wurde festgestellt, dass es bei den Arbeitern in Kautschukfabriken fast keine Alkoholiker gab. So wird Antabus seit Ende der 1940er Jahre für medizinische Zwecke eingesetzt.

In Deutschland ist Antabus rezeptpflichtig, d.h. Sie können Antabus nur mit einem Rezept kaufen. Dieses Medikament ist bei unserer Apotheke thecheltenhampharmacy.com mit einem Online-Rezept erhältlich. Bevor Antabus kaufen, sollten Sie ein Rezept anfordern und einen Fragebogen ausfüllen.

Wie wirkt Antabus?

Der Alkohol ruft beim Menschen einen Zustand der Euphorie hervor, wird aber bald zu Acetaldehyd umgewandelt, der 10-mal giftiger als Ethanol ist. Danach erfolgt normalerweise eine Umwandlung von Acetaldehyd zur Essigsäure. Dies passiert, wenn eine Person kein Disulfiram einnimmt.

Bei Patienten, die eine Therapie mit Antabus durchführen, wird ein vollständiger Abbau von Alkohol blockiert. Durch diese Blockade erhöht sich nach dem Alkoholkonsum ein Acetaldehydspiegel. Sobald Alkohol konsumiert wird, kommt es zu den Unverträglichkeitsreaktionen und zur Alkoholvergiftung.

Der Vergiftungsschweregrad hängt von der Alkoholmenge und der oral eingenommenen Disulfirammenge ab. Eine Vergiftung aufgrund der Antabus-Einnahme ist so schmerzhaft, dass bereits ein einziges Alkoholgetränk eine Abneigung hervorruft.

Wie sollten Antabus Tabletten gegen Alkohol richtig eingesetzt werden?

Das Medikament Antabus sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Die Antabus Tabletten sollten in einem halben Glas Wasser vollständig gelöst und sofort getrunken werden. Die Dosis wird jedem Patienten individuell verordnet.

Zu Beginn der Behandlung beträgt die empfohlene Dosis von Antabuse für Erwachsene 800 mg Disulfiram (entweder 4 Tabletten Antabuse 200mg oder 2 Tabletten Antabuse 400mg) täglich. Das Medikament in solcher Dosierung sollte zwei bis drei Tage angewendet werden. Danach sollte die Behandlung mit 100 oder 200mg Disulfiram täglich erfolgt werden. Anstatt der Tabletten täglich einnehmen, können die Patienten auch Antabus jeden zweiten Tag in einer Dosis von 200 bis 400 mg oral anwenden.

Die Patienten über 65 Jahre und geschwächte Patienten sollten das Medikament Antabus in der niedrigsten Dosis einnehmen. Für die Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren eignet sich das Präparat nicht.

Antabus Nebenwirkungen

Während einer Therapie mit Antabuse können sich die Nebenwirkungen aufgrund des Disulfiram und einer Kombination Disulfiram + Ethanol auftreten.

Zu den durch Disulfiram verursachten Nebeneffekte gehören unter anderem:

  • Kopfschmerzen;
  • metallischer Geschmack im Mund;
  • allergischer Hautausschlag;
  • Hepatitis;
  • Gedächtnisverlust;
  • Asthenie;
  • Neuropathie an der unteren Extremität;
  • Verwirrung;
  • Optikusneuritis.

Wenn Disulfiram und Ethanol kombiniert werden, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Herzrhythmusstörungen;
  • Hirnödem;
  • kardiovaskulärer Kollaps;
  • neurologische Erkrankungen;
  • Herzinfarkt;
  • Atemversagen.

Bei einer langfristigen Einnahme von Antabus ist die Entwicklung einer Psychose, einer Gastritis, einer Hepatitis oder einer Exazerbation von Polyneuritis möglich.

Bei Patienten, die an den Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, ist vor dem Hintergrund einer längeren Therapie mit Disulfiram die Entwicklung einer zerebralen Gefäßthrombose möglich (bei Beschwerden über Parästhesien muss das Medikament Antabus abgesetzt werden).

Was spricht gegen Einnahme von Antabus?

Möchten Sie Antabus kaufen und die Behandlung damit durchführen? Beachten Sie, dass in einigen Fällen die Einnahme solcher Tabletten kontraindiziert ist.

Gegenanzeigen:

  • Überempfindlichkeit gegen Disulfiram
  • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Hörstörungen und Sehstörungen
  • Bronchialasthma
  • Lungenemphysem
  • schwere Lungentuberkulose
  • Thyreotoxikose
  • Leberversagen
  • Diabetes mellitus
  • Epilepsie
  • Krampfsyndrom
  • Rückfall von Ulkuskrankheiten
  • psychische Erkrankungen
  • Nierenerkrankungen
  • Malignitäten
  • Polyneuritis verschiedener Genese.

Relative Kontraindikationen sind: Herz- und Gefäßerkrankungen während der Kompensationsphase, Alter über 65 Jahre, Disulfiram-Psychosen in der Anamnese, Ulkuskrankheiten während der Remission, Nebenwirkungen nach zerebralen Durchblutungsstörungen.

Darüber hinaus sollte Antabus mit Vorsicht an Patienten verschrieben werden, die Antikoagulanzien zum Einnehmen erhalten (was mit einem erhöhten Blutungsrisiko bei diesen Patienten verbunden ist.) Bei Patienten mit Schilddrüsenunterfunktion kann Antabuse nur unter Aufsicht eines Arztes und unter Berücksichtigung möglicher Risiken verschrieben werden.

Schwangerschaft und Stillzeit sind die nächsten Gegenanzeigen für die Einnahme von Antabus.

Wie wechselwirkt Antabus mit anderen Medikamenten?

Antabus wechselwirkt mit vielen Medikamenten. Zum Beispiel hemmt der Wirkstoff Disulfiram das Oxidieren und die Ausscheidung von Rifampicin durch die Nieren. Bei gleichzeitiger Einname mit Isoniazid können die Nebenwirkungen seitens des zentralen Nervenszstems auftreten (Schwindel, Koordinationsstörungen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit).

Wird Antabus gleichzeitig mit Nitroimidazol-Derivaten (z.B. Metronidazol, Secnidazol, Tinidazol) angewendet, können eine Verwirrung oder psychotische Reaktionen auftreten.

Bei gleichzeitiger Gabe mit Pimozid kann sich in sehr seltenen Fällen das organische Gehirnsyndrom entwickeln.

In der Tabelle unten werden nur einige der Wechselwirkungen beschrieben.

Tabelle: Wechselwirkungen von Antabus mit einigen Arzneimitteln

Arzneimittel / Wirkstoff

Wechselwirkung mit Antabus

trizyklisches Antidepressivum Amitriptylin

Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen von Amiltriptylin

Blutverdünner Warfarin

Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen von Warfarin

Asthma-Medikament Theophyllin

Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen von Theophyllin

Einige Benzodiazepine, einschließlich Diazepam

Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen der Benzodiazepine

Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie

Verstärkung der Wirkungen und Nebenwirkungen von Phenytoin

Cholesterinsenker Fluvastatin und Rosuvastatin

Steigerung des Gehalts an Disulfiram

Antibiotikum Isoniazid

Hemmung des zentralen Nervensystems

Koffein

Erhöhung der Wirkung von Koffein

Können Tabletten Antabus und Alkohol kombiniert werden?

Während der Behandlung mit Antabus wird bei gleichzeitiger Einnahme mit Ascorbinsäure eine Reduzierung der Reaktion auf Alkohol beobachtet. Antabus darf nicht zusammen mit Alkoholgetränken eingenommen werden. Die Kombination von Ethylalkohol mit Disulfiram kann zu Erythemen, Hyperämie im Gesicht, Tachykardie und Erbrechen sowie zu schweren Herz-Kreislauf-Beschwerden führen.


Einzelnachweise zu Antabus

  1. Ntais C, Pakos E, Kyzas P, Loannidis JPA. Benzodiazepines for alcohol withdrawal.
  2. Eintrag zu Disulfiram in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM).  
  3. Mutschler J., Diehl A., Kiefer F. Pharmacology of disulfiram - an update. Fortschr Neurol Psychiatr, 2008, 76(4), 225-31 
  4. Marilyn D. Skinner, Pierre Lahmek, Héloïse Pham, Henri-Jean Aubin. Disulfiram Efficacy in the Treatment of Alcohol Dependence: A Meta-Analysis
  5. John D. Moriarty. The use of Antabus in the therapy of alcoholic patients.

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