• Amaryl (Glimepirid)

Amaryl (Glimepirid)

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist Amaryl?
  2. Wie wirkt Amaryl?
  3. Wie sollte Amaryl Medikament eingenommen werden?
  4. So erfolgt die Kombinationstherapie
  5. Was sind die Nebenwirkungen von Amaryl?
  6. Wann darf man nicht Amaryl kaufen?
  7. Wie wechselwirkt Amaryl Medikament mit anderen Arzneien?
  8. Darf man Amaryl während der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Was ist Amaryl?

Amaryl ist eine Arznei mit einer blutzuckersenkender Wirkung zur oralen Verabreichung. Der Wirkstoff heißt Glimepirid. Dieses Antidiabetikum wird beim Typ-2-Diabetes eingesetzt und ist in Tablettenform im Handel. Bei unserer Apotheke Cheltenham Pharmacy können Sie Amaryl kaufen in folgenden Dosierungen:

  • Amaryl 2 mg;
  • Amaryl 3 mg;
  • Amaryl 4 mg.

Wie wirkt Amaryl?

Die wirkende Substanz Glimepirid ist ein Sulfonylharnstoff-Derivat neuer Generation. Glimepirid stimuliert eine Sekretion und eine Freisetzung von Insulin aus Betazellen der Bauchspeicheldrüse, erhöht die Empfindlichkeit von Muskeln und Fett gegenüber Produktion und Wahrnehmung des eigenen Insulins.

Der Wirkungseintritt von Amaryl erfolgt nach 2,5 Stunden.

Wie sollte Amaryl Medikament eingenommen werden?

Amaryl-Madikament sollte oral eingenommen werden, ohne eine Tablette zu kauen oder zu zerkleinern. Die Einnahme erfolgt mit einem Glas Wasser vor der Mahlzeit.

Bevor eine entsprechende Dosis verordnen, soll der Arzt die Blutzuckerwerte überprüfen.

In der Regel beträgt die Tagesdosis von Amaryl 1 mg. Nach Bedarf kann die Dosis erhöht werden. Die maximale Tagesdosis von Amaryl beträgt 6 mg.

Die Dosis wird schrittweise erhöht, wobei der Patient täglich 1 mg mehr Amaryl verabreicht. Es wird nicht empfohlen, die Höchstdosis zu überschreiten.

Die Einnahmezeit und die Anzahl der Dosen sowie die Dosierung werden individuell für jeden Patienten festgelegt. Amaryl ist für eine langfristige Behandlung geeignet.

So erfolgt die Kombinationstherapie

Wenn ein Patient, der mit Metformin eine wirksame Senkung des Blutzuckers nicht erreichen kann, wird zusätzlich das Medikament Amaryl in einer Dosis von 1 mg pro Tag verordnet.

Wenn die oben genannte Kombination unwirksam ist, wird Insulin angewendet. Dabei wird keine Dosisanpassung für Amaryl erfordert und die Behandlung mit den geringsten Insulin-Dosen begonnen. Diese Kombinationstherapie sollte unter ständiger Überwachung des Blutzuckerswertes und unter Aufsicht eines Arztes durchgeführt werden.

Was sind die Nebenwirkungen von Amaryl?

Die Nebenwirkungen seitens des Verdauungssystems: selten Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen; in einigen Fällen Hepatitis, Gelbsucht, Cholestase, erhöhte Aktivität der Leberenzyme.

Die Nebeneffekte seitens des blutbildenden Systems: selten Thrombozytopenie; in einigen Fällen hämolytische Anämie, Leukopenie, Erythrozytopenie, Agranulozytose, Neutropenie und Panzytopenie.

Seitens des Stoffwechsels kann sich eine Hypoglykämie entwickeln. Ihre Symptome sind Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Angstzustände, Depressionen, Aggressivität, Hunger, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Wachsamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit, Verwirrtheit, Sprachstörungen, Aphasie, Sehstörungen, Zittern, sensorische Störungen, Schwindel, Verlust der Selbstbeherrschung, Delirium, Gehirnkrämpfe, Schläfrigkeit oder Bewusstlosigkeit bis zum Koma, Bradykardie, flache Atmung. Die Symptome von Hypoglykämie verschwinden fast immer nach ihrer Beseitigung.

Seitens der Sinnesorgane können sich am Behandlungsbeginn transitorische Sehstörungen entwickeln, die durch eine Änderung der Glukosekonzentration im Blut hervorrufen werden.

Selten treten nach der Einnahme von Amaryl allergische und pseudoallergische Reaktionen wie Hautjuckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag. Solche Reaktionen sind fast immer mittelschwer, können jedoch zu schweren Reaktionen mit Atemnot oder einem starken Blutdruckabfall führen.

Sehr selten sind eine Lichtempfindlichkeit und eine Hyponatriämie möglich.

Wann darf man nicht Amaryl kaufen?

Amaryl ist kontraindiziert unter folgenden Umständen:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe des Medikamentes;
  • Überempfindlichkeit gegen andere Sulfonylharnstoff-Derivate und Sulfonamid-haltige Arzneimittel;
  • Typ-1-Diabetes;
  • diabetisches Vorkoma und Koma;
  • Ketoazidose;
  • schwere Leberfunktionsstörung;
  • Nierenfunktionsstörung schwerer Form;
  • Patienten bei der Hämodialyse;
  • seltene Erbkrankheiten wie Lactase-Mangel, Galactoseintoleranz oder Glucose-Galactose-Malabsorption;
  • Schwangerschaft;
  • Stillzeit (Stillen);
  • Kinderalter.

Mit Vorsicht sollte das Medikament in folgenden Fällen eingenommen werden:

  • in den ersten Wochen der Behandlung;
  • wenn die Risikofaktoren für die Entwicklung einer Hypoglykämie vorhanden sind;
  • im Fall von einer Begleiterkrankunge;
  • bei einer Änderung des Lebensstils eines Patienten;
  • wenn der Patient einen G6PD-Mangel hat;
  • falls einer Malabsorption von Nahrungsmitteln und Arzneimitteln aus dem Magen-Darm-Trakt (Darmparese oder Darmverschluss).

Wie wechselwirkt Amaryl Medikament mit anderen Arzneien?

Indem Sie Amaryl kaufen, sollten Sie vor der Einnahme die Wechselwirkungen berücksichtigen. So kann eine gleichzeitige Gabe mit Induktoren oder Inhibitoren zur Entwicklung einer hypoglykämischen Krise führen. Zu Induktoren und Inhibitoren gehören Insulin, Steroide, männliche Hormone, sowie auch die Arzneimittel, die auf der Basis von Fluoxetin, MAO-Hemmern, Cumarin, Salicylaten und Tetracyclinen synthetisiert werden.

Wenn Amaryl mit Barbituraten, Acetazolamid, Diazoxid, Adrenalin oder Medikamenten gegen Durchfall kombiniert wird, dann wird eine hypoglykämische Wirkung von Amaryl reduziert und der Blutzuckerwert erhöht. Weibliche Hormone in Kombination mit Amaryl verursachen solchen Effekt seltener.

Die Gallensäure-Maskierungsmittel können die Absorption von Glimepirid verringern, wenn sie gleichzeitig mit Amaryl verwendet werden. Der Effekt wird für ca. vier Stunden verzögert.

Darf man Amaryl während der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Während der Schwangerschaft ist die Einnahme von Amaril kontraindiziert. Im Falle einer geplanten Schwangerschaft oder zu Beginn der Schwangerschaft sollte eine Frau statt Amaryl-Therapie eine Insulintherapie durchführen.

Es wurde festgestellt, dass Glimepirid in die Muttermilch übergeht. Während der Stillzeit sollte die Frau entweder abstillen oder statt Amaryl Insulin einsetzen.

Zusammenzuschließend ist es zu betonen, dass das Medikament Amaryl bei der Apotheke thecheltenhampharmacy.com mit einem Online-Rezept in drei Dosierungen zugänglich ist.


Einzelnachweise zu Amaryl

  1. Eintrag zu Glimepirid in Wikipedia. 
  2. Abdul Basit, Musarrat Riaz, Asher Fawwad. Glimepiride: evidence-based facts, trends, and observations.
  3. Mozhgan Dorkhan, Anders Frid. A review of pioglitazone HCL and glimepiride in the treatment of type 2 diabetes.
  4. Costel Chirila, Qingyao Zheng, Eric Davenport, Dagmar Kaschinski, Egon Pfarr, Thomas Hach, Roberto Palencia. Treatment satisfaction in type 2 diabetes patients taking empagliflozin compared with patients taking glimepiride.

Amaryl kann ich empfehlen! Mit Amaryl + Insulin fühle mich deutlich besser als mit Insulin alleine. Die Unterzuckerung sollte immer beachtet werden.

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